Nach viermonatiger Zwangspause endlich wieder am Tiegel zu stehen ist ein ganz wunderbareres Gefühl!
Mein erster Druck nach so langer Zeit ist mein Elefant. Ein altes Klischee, das mir mein Sohn vor Jahren aus Amerika mitbrachte. Es ist schon ziemlich „abgenudelt“, was bedeutet, dass sich einige Bereiche wie z.B. die Füße und der Rüssel vom vielen Gebrauch abgesenkt haben und sich daher kaum noch abbilden lassen. Da braucht es viel Geduld und Spucke und vor allem Seidenpapier, das ich so lange unter die schwachen Stellen lege, bis sie sich wieder drucken lassen. Friemelarbeit, würde mein Vater sagen.
Nachdem der Elefant dann schön auf dem Papier steht, koloriere ich noch seine Satteldecke und verleihe ihm mittels eines großen Ballons, den ich aus Landkartenresten zuschneide, Leichtigkeit. Jede Karte ist ein Unikat. 
