Endlich!

Nach viermonatiger Zwangspause endlich wieder am Tiegel zu stehen ist ein ganz wunderbareres Gefühl!

Mein erster Druck nach so langer Zeit ist mein Elefant. Ein altes Klischee, das mir mein Sohn vor Jahren aus Amerika mitbrachte. Es ist schon ziemlich „abgenudelt“, was bedeutet, dass sich einige Bereiche wie z.B. die Füße und der Rüssel vom vielen Gebrauch abgesenkt haben und sich daher kaum noch abbilden lassen. Da braucht es viel Geduld und Spucke und vor allem Seidenpapier, das ich so lange unter die schwachen Stellen lege, bis sie sich wieder drucken lassen. Friemelarbeit, würde mein Vater sagen.

Nachdem der Elefant dann schön auf dem Papier steht, koloriere ich noch seine Satteldecke und verleihe ihm mittels eines großen Ballons, den ich aus Landkartenresten zuschneide, Leichtigkeit. Jede Karte ist ein Unikat.

Vom Buchkind zum Schülerpraktikanten

Mit 10 Jahren war Elias eins meiner Buchkinder. Nun, mit 15 Jahren, hat er sein Schülerpraktikum bei mir absolviert. Das rührt mich irgendwie…

Von der Messenachbereitung (Kisten auspacken, Drucke einräumen…) über erste Kundenberatung, Rechnungen schreiben, Linolschnitt und -druck bis hin zu ersten Erfahrungen mit dem Drucken am Boston Tiegel war sein Aufgabengebiet ziemlich breit aufgestellt.

Nur Mut!

Eine meiner allerersten Karten habe ich heute im Rahmen eines Interviews für das Servus Magazin neu gesetzt und gedruckt. Vor 14 Jahren habe ich diese Karte entworfen und mir selbst Mut für die Gründung meiner kleinen Blinkfüer Werkstattgalerie zugesprochen: „Nur Mut, kleines Herz! Fang einfach an und schau, wohin dein Weg dich führt.“

Es war ein schöner Termin heute mit dem Journalisten Julius Schophoff (Hamburg/Regensburg) und der Fotografin Julia Rotter (Wien/München). https://www.schophoff.de/  http://www.juliarotter.de  https://www.servus.com/

Fahrradkommunalkonferenz

Zur Zeit arbeite ich an einem Auftrag der Stadt Regensburg für die diesjährige Fahrradkommunalkonferenz, die im November in Regensburg stattfindet.

Der Anfang ist gemacht: 1/350 Stück. Es wird noch ein weiteres Fahrradmotiv auf diesen schönen Notizheften geben.

Sehr schön war’s!

Und viel Spaß hatten sowohl wir Mitwirkenden als auch die Besucher! Es gab regen Austausch und am Abend entstand dann die Idee, jeden Monat im Handdruckatelier einen Künstlerratsch zu veranstalten, an dem wir zusammen werkeln, uns austauschen und eben „ratschen“. Freu mich schon drauf!