Rund, rund, rund…

… ist alles, was ich mag!

Tatsächlich liebe ich Kreise und Punkte und sie finden sich in allen Farben und Größen auf meinen Drucken wieder. So zum Beispiel auf einer meiner Lieblingskarten, die ich nun endlich neu auflgelegt habe. Dabei habe ich verschiedene Arbeitsschritte fotografisch für euch dokumentiert.

Am Anfang, ganz am Anfang, steht die Idee💡 Habe ich eine, überlege ich, wie ich diese bildnerisch und typografisch umsetzen möchte und entwerfe verschiedene Varianten. Nachdem ich mich für einen Entwurf entschieden habe,  setze ich den ersten Teil der Karte und drucke die erste Farbe (das große Rad hinter den gelben Kreisen ist übrigens das Schwungrad meines alten Trettiegels).

An dieser Stelle mein Dank an Christa für die kleinen Schmuckpunkte!
Ist das schöne Gelb getrocknet, drucke ich den zuvor von Hand gesetzten Text in einem tiefen Petrol.

Ist auch die zweite Farbe trocken, geht’s – in Ermangelung eines Perforiergeräts – an die Nähmaschine (mit einer eigens für die Perforierung gebastelten Anlage).

Zu guter Letzt kommt noch die Schere zum Einsatz und erst dann ist sie fertig, meine Sonnenkarte.

Vorfreude

Seit Tagen gehe ich fast täglich an meiner neuen Werkstattgalerie vorbei um nachzusehen, wie der Stand der Renovierungsarbeiten so ist. Bei diesen kleinen Spaziergängen entdecke ich immer neue Details. So z.B. habe ich jetzt gesehen, dass man, vom Haidplatz kommend, die Domtürme über der Passage sehen kann (ok, ein großes Detail, ich geb’s zu).

Am anderen Ende des Durchgangs, Richtung Untere Bachgasse, zieht ein Schwalbenpaar seine vier Kleinen groß und begrüßt mich jedes Mal mit aufgeregtem Geschimpfe und waghalsigen Flugmanövern.
Diese Woche waren die Maler in den neuen Räumlichkeiten und ich durfte kurz rein, um vom oberen Bereich ein kleines Video zu machen – einen Oskar gewinne ich damit nicht, aber man bekommt einen Eindruck des Raums. Hier werde ich meine Werkstatt einrichten, darauf freue ich mich schon richtig! Ach, bis August ist’s doch noch ganz schön lang…  Die Maler habe ich sehr darum gebeten, die schönen Feldsteine nicht zu überstreichen. Ich hoffe mal, meine Bitte wird erhört, zumal sich im unteren Raum auch mittelalterliche Feldsteine befinden. Diese großen Steine bilden ein so schönes Detail und tragen erheblich zur Atmosphäre der Räume bei.

Easy like sunday morning

Einen sonnigen und genussvollen Sonntag allerseits!Bin schon richtig gespannt, wie sich mein neues Schaufenster in der Unteren Bachgasse 6 dann entwickeln wird… Noch wird dort kräftig renoviert, aber ab August kann ich dann meinen Umzug beginnen.

Jetzt habe ich endlich – zum ersten Mal – diese zwei historischen Klischees gedruckt, die ich schon vor geraumer Zeit aus England mitgebracht hatte. Bin ein bisschen verliebt. Manchmal liegen Ideen bei mir lange auf Halde, bis ich schließlich dazu komme, sie umzusetzen.
Oh, und dann waren wir seit Langem mal wieder im Nepal Pavillon. So ein zauberhaft friedlicher Ort! Immer wieder wunderschön und inspirierend. Falls ihr in der Nähe sein solltet, wäre dieser Park ein perfektes Ausflugsziel: https://www.nepal-himalaya-pavillon.de/