Kartonhaus

Gestern entdeckte ich zufällig diesen schönen Beitrag über Blinkfüer im Netz, der schon am 30. März 2026 auf der Seite von ▶️„Einkaufen Regensburg“◀️ veröffentlicht wurde. Ich freu mich!

Ein neuer Regensburg Druck ist entstanden. Diese künstlerische Handgravur habe ich schon vor einer ganzen Weile geschenkt bekommen, kam aber erst jetzt dazu, sie zu drucken. Bin ganz verliebt! Die Signatur ist leider nicht mehr zu entziffern, nur die Jahreszahl 1970 lässt sich noch erahnen.

Gerade ist, für etwa zwei Wochen, der Filmemacher Richard Walther zu Gast in meiner Werkstatt. Für seine bevorstehende Ausstellung Mitte Mai baut er sich hier aus Bergen von Kartons einen Kiosk und einen Raumteiler. Daher ist mein Atelier zur Zeit das reinste Kartonhaus.

Und, zu guter Letzt, habe ich meinen „Nördlichen Sternenhimmel“ um eine zarte, handgeschriebene Zeile ergänzt. Ihr habt die Wahl, oder, wie es euch gefällt.

Fröhlichen Eierregen!

Frohe Ostern! Ich wünsche euch allen fröhliche, bunte, gesellige und sonnige Ostertage! Genießt das lange Wochenende und lasst es euch gut gehen. Die frisch sprießenden Farbtupfer draußen tun so gut nach dem langen Winter mit all seinen Grautönen.

Mein Schatzi hat mir echte Blinkfüer Briefmarken machen lassen (rechteckige Ostereier sozusagen). Wie lieb ist das denn!

In der letzten Woche wurde das Blinkfüer Handdruckatelier beim Stadtmarketing Regensburg als „Schaufenster der Woche“ vorgestellt. Vielen Dank für die Auszeichnung und das kleine Video.

Ein Nordlicht im Süden

Vor einigen Wochen wurde bei mir gedreht und am 17. März wurde der sechsminütige Fernsehbeitrag über mich und meine Werkstattgalerie nun im BR ausgestrahlt. Zu sehen ist das Portrait auf  YouTube  und in der ARD Mediathek in der Sendereihe ▶️ „Wir in Bayern“.

Normalerweise fühle ich mich vor der Kamera unwohl und befangen, aber bei diesem Dreh war alles entspannt, das Team vom BR war sehr freundlich und wir hatten viel Spaß. Ein schöner Beitrag ist es geworden und ich danke der Autorin Andrea Köppler und dem Kameramann Volker Schmidt.

Noch eine weitere Neuigkeit gibt es im Blinkfüer: Morgen fahren wir nach Berlin und bringen am Mittwoch eine neue alte Druckpresse von Kreuzberg nach Regensburg. Es handelt sich um eine „Korrex Stuttgart“, eine  hochwertige, manuelle Andruckpresse des Herstellers Max Simmel, die vor allem in den 1960er Jahren produziert wurde. Sie wird auch „Baby Korrex“ genannt, weil sie das Leichtgewicht unter diesen Pressen ist. Nur 250 Kilo wiegt sie…

Der Transport ist bei jeder größeren Presse der pure Horror! Mit Schrecken erinnere ich mich an die Aktion vor dreieinhalb Jahren, als wir meinen Trettiegel von Lübeck nach Regensburg brachten!

Drückt uns die Daumen, dass wir die Korrex in den Wagen rein- und auch wieder rausbekommen… Leider kann man bei mir nicht mit dem Auto vorfahren und die Presse muss mit einem Hubwagen über das holprige Kopfsteinpflaster gezogen werden. Oder getragen werden. Oder so… 😱

Aus diesem Grund bleibt das Handdruckatelier am Mittwoch und Donnerstag (25. & 26.3.) geschlossen.

Nie wieder kaufe ich eine alte Presse! Niemals! Nie! Erinnert mich daran!

Dankeschön!

In den letzten Wochen habe ich so viele schöne Geschenke bekommen, dass ich ganz gerührt bin!

Die Wohnung einer sehr freundlichen und langjährigen Kundin wurde aufgelöst und ihre Nichte brachte mir (neben anderen schönen Dingen) ein 120 Jahre altes Teetischchen vorbei, „weil es doch so gut in die Werkstattgalerie passt“. Wie lieb von ihr!

Am Donnerstag kamen drei Pragerinnen in meine Galerie und, wie so oft, ergab sich ein sehr schönes Gespräch zwischen uns (auf Englisch). Die jüngste von ihnen, Zoë, grade einmal 12 Jahre alt, konnte kein Englisch und begann stattdessen während unserer Unterhaltung zu skizzieren und hier ist ihre Zeichnung. Was für ein begabtes Mädchen! (Das Photo poste ich mit ihrem und ihrer Mutter Einverständnis).

Dann besuchte mich eine Lehrerin, an deren Schule alle großen alten Schulwandkarten weggeworfen werden. Sie hat an mich gedacht und mir einen ganzen Schwung davon vorbei gebracht (und diese Wandkarten sind richtig schwer, sag ich euch).

Uuuund, bei mir wurde für das Bayerische Fernsehen gedreht. Ein sehr nettes Drehteam war da, und wir hatten viel Spaß. Der Sendetermin steht noch nicht fest, der Beitrag soll aber demnächst im Format „Wir in Bayern“ ausgestrahlt werden und mein Dank gilt der Autorin und Regisseurin Andrea Köppler.

Der März ist da und mit ihm steht der – zunächst noch bundesweite – „Tag der Druckkunst“ nun schon zum achten Mal vor der Tür. Mittlerweile hat sich dieser schöne Feiertag auf verschiedene europäische Länder ausgeweitet und entsprechende Veranstaltungen sind auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Frankreich zu finden. Von Beginn an beteilige ich mich mit dem Blinkfüer Handdruckatelier und öffne jedes Jahr meine Werkstatt für interessierte Besucher*innen. Das Kulturjournal Regensburg hat meine Veranstaltung am 14. März dankeswerterweise schonmal angekündigt.

Stefan Alt, letztes Jahr noch als Besucher beim Tag der Druckkunst, wird dieses Jahr als Drucker dabei sein. Bei einem Vorgespräch in meiner Werkstatt hat er dieses schöne kleine Stillleben meines handgeschnittenen Logo-Stempels aufgenommen.

Et voilà, das war sie, meine Danksagung und es ist ein etwas längerer Newsletter geworden, aber es war ja auch ganz schön viel los hier. Genießt den schönen Sonntag – endlich mit Sonne und Vogelgezwitscher! Lasst es euch gut gehen.

Im Vorübergehen

An meinem Handpressendruck „hüpf“ habe ich noch weitergearbeitet und bei der Farbgebung stand mir lebhaft die Ästhetik meiner Kindheit vor Augen.

Handpressen- & Linoldruck, Blinkfüer

Die von mir begleitete kroatische Gastkünstlerin Irena Frantal reist heute wieder zurück nach Zagreb. Das Abschlussprojekt ihrer residency in Regensburg war ein von ihr geführter „slow walk“, also ein achtsamer, fernab der üblichen Touristikrouten auf Details und Unperfektes ausgerichteter Gang durch die Altstadt.

Das waren wunderbar entspannende und entschleunigende zwei Stunden. Nach dem Ende der Führung, schon auf dem Nachhauseweg, konnte ich mein Glück kaum fassen als ich – vor der Dombauhütte stehend – das sonst immer (!!) verschlossene Tor zum Hof der Hütte sperrangelweit offen fand! Ich ZACK rein da! Dieser nichtöffentliche geheime Steingarten ist mir der größte Schatz und die Steinmetze haben mich ganz in Ruhe schauen lassen.  Wie von einem Metronom wurden meine Schritte vom leisen und bedächtigen Klopfen eines Meißels begleitet, das aus dem Innern der Hütte zu hören war.

Als ich letzten Donnerstag nach meiner Mittagspause völlig durchgefroren zurück in die Werkstatt kam, schneite ganz unverhofft die Journalistin Claudia Erdenreich rein und fragte mich, ob ich „so 10 Minuten Zeit“ für sie hätte. Hatte ich und herausgekommen ist dieser schöne kleine redaktionelle Beitrag über Blinkfüer in der Regensburger Zeitung vom 10. Februar (ich hoffe, meine leicht bläulich verfärbten Lippen sind nicht zu erkennen).

Endlich!

Jetzt hat es doch eine geraume Weile gedauert, bis ich vom Denkmalamt die Genehmigung für meine beiden Ladenschilder bekommen habe. Da sich meine Werkstattgalerie in direkter Nähe zum Alten Rathaus und damit im Herzen des denkmalgeschützten Regensburger Altstadtensembles befindet, gibt es viele Auflagen und die Genehmigung war keinesfalls selbstverständlich, zumal das Schild, das in der Unteren Bachgasse vor dem Eingang meiner Passage auf Blinkfüer hinweist, nicht direkt über meiner „Produktionsstätte“ angebracht ist. Aber jetzt ist es geschafft und endlich hängen sie, meine beiden handbedruckten „Nasenschilder“ (so wird diese Art Werbeausleger genannt).

Das wunderbare Kulturjournal Regensburg hat in seiner Dezember/Januar Ausgabe mit einem sehr schönen Text auf meine Werkstattgalerie hingewiesen. Herzlichen Dank dafür!

Und ansonsten heißt es drucken, drucken, drucken was das Zeug hält und ich freue mich jeden Tag darüber, so einen wunderschönen Arbeitsplatz zu haben, der überdies auch noch so schön warm ist – ein ganz ungewohnter Luxus für mich. Über eure so zahlreichen Besuche freue ich mich übrigens mindestens genauso sehr!

Herr Ming liebt ein Wasserrosending…

…leider liebt das Wasserrosending den glitzerigen Goldfisch Wu, der aber hat nur Augen für das Huhn Schu-Schu… (nach James Krüss)Und sonst so? Abgesehen davon, dass meine Gedanken sich konstant um den kommenden Umzug drehen, habe ich noch eine Neuauflage meiner Wiesenkarte gedruckt. Bis ich selbst dann wieder faul auf der Wiese liegen kann, wird’s wohl noch ein Weilchen dauern, aber immerhin hat mir beim Drucken die Sonne in meiner Werkstatt ganz wunderbar Gesellschaft geleistet.Und am 1. Mai um 15 Uhr gibt es eine Wiederholung der Sendung „Handgemacht – Werkstätten in Regensburg“ aus der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ im BR. Der Beitrag ist auch dauerhaft in der ARD Mediathek zu sehen.

Moin aus Hamburch

Heute ist schon wieder der letzte Tag der schönen BuchDruckKunst Messe im Hamburger Museum der Arbeit. Es sind immer trubelige Tage mit vielen sehr interessierten BesucherInnen und einem großen Hallo unter den AusstellerInnen. Es fühlt sich jedes Jahr an wie ein großes Familientreffen und alle haben sich viel zu erzählen. ▶️ Blinkfüer auf der BDK

Kleiner Beitrag über Blinkfüer im Katalog der BDK.

BuchDruckKunst, Katalog 2025

Heute Abend wird abgebaut und morgen geht es dann wieder zurück nach Regensburg, wo ab Juli große Veränderungen auf mich warten. Seid gespannt…

Hier ein paar Eindrücke aus dem wunderschönen Hamburg👇🏻

Kulturjournal & Nationaler Tag der Druckkunst am 15. März 2025

In der Märzausgabe des Regensburger Kulturjournals findet sich dieser schöne und informative Artikel über die Schwarze Kunst und meine offene Werkstatt zum Tag der Druckkunst, zu der ich euch am 15.3. von 12 – 17 Uhr herzlich einlade. Ich freu mich auf euch! (Photos sind übrigens von mir.) Ebenso freut es mich, dass das Photo meines großen Ampersands (&) im offiziellen Flyer des BBK (Berufsverband Bildender Künstler) für den „Tag der Druckkunst“ abgebildet ist.