Blau, Blau, Blau

Cyanotypie, auch Eisenblaudruck oder Blaudruck genannt,  ist ein fotografisches Edeldruckverfahren von 1842, das für seine (tief)blaue Farbe bekannt ist. Man benötigt dafür lichtempfindliche Chemikalien, UV-Licht bzw. Sonne und Wasser (und nicht gerade wenig Erfahrungswerte). Dieses Druckverfahren interessiert mich schon seit langem und heute konnte ich endlich an einem entsprechenden Workshop des französischen Künstlers Ismael Peltreau teilnehmen.

Grundlage für die Cyanotypie war eins meiner Fotos (Fische natürlich! Wen wunderts).

Das Foto wird zunächst in Schwarz/Weiß konvertiert und dann auf eine Overheadfolie gedruckt. Das so erzeugte Negativ wird dann auf zuvor mit lichtempfindlichen Chemikalien bestrichenes Papier gelegt und durch Sonneneinwirkung belichtet.

Die Belichtungszeit hängt von der Intensität der Sonneneinstrahlung ab. Zum Trocknen wird das tropfnasse Papier aufgehängt. Von mehreren Versuchen ist dies hier das Ergebnis, welches mir am besten gefällt:

Cyanotypie „Kois“

Uuund: Gestern vor einem Jahr habe ich die Schlüssel zu meinen neuen Räumen in der Unteren Bachgasse 6 bekommen! Ich freue mich immer noch wie ein Kind über meine schöne neue Werkstattgalerie und bin bis heute dankbar für die Umzugshilfe so vieler freundlicher Menschen!

Vorher – Nachher

Sozusagen ein blaues Jubiläum also.

Fröhlichen Eierregen!

Frohe Ostern! Ich wünsche euch allen fröhliche, bunte, gesellige und sonnige Ostertage! Genießt das lange Wochenende und lasst es euch gut gehen. Die frisch sprießenden Farbtupfer draußen tun so gut nach dem langen Winter mit all seinen Grautönen.

Mein Schatzi hat mir echte Blinkfüer Briefmarken machen lassen (rechteckige Ostereier sozusagen). Wie lieb ist das denn!

In der letzten Woche wurde das Blinkfüer Handdruckatelier beim Stadtmarketing Regensburg als „Schaufenster der Woche“ vorgestellt. Vielen Dank für die Auszeichnung und das kleine Video.

Wenn amici echte Freunde sind

Jetzt steht sie da! So viele helfende Hände haben meine Baby Korrex von Berlin nach Regensburg verfrachtet. „Baby Korrex“ – so wird die „Korrex Stuttgart“ tatsächlich genannt, weil sie die kleinste in dieser Baureihe von präzisen Andruckpressen aus den 1960er Jahren ist. Nur 250 Kilo wiegt sie… also quasi ein Federgewicht. Wir haben sie aus der Werkstatt des Druckermeisters Hendrik Liersch (Corvinus Presse) geholt, der für seine Künstlerbücher bekannt ist. Die Druckerei befindet sich in einem verwunschenen Berliner Hinterhof, in dem sommertags sogar Kiwis wachsen.

Richard, der junge Filmemacher, der schon bei meinem Umzug in die neuen Räume so geholfen hat, war tatsächlich extra aus Dresden angereist, um uns beim Verladen der Presse zu helfen! Unglaublich!

Gemeinsam konnten wir das Elefantenbaby dann relativ flott und problemlos in den angemieteten Transporter verfrachten.

Zurück in Regensburg bestand die Herausforderung darin, die Presse aus dem Transporter raus- und dann über das sehr holprige Kopfsteinpflaster in meine Werkstattgalerie reinzukriegen. Und da geht doch wirklich nichts über wunderbare Nachbarschaftshilfe! Chris vom Amici – unserem Lieblingsrestaurant gleich um die Ecke – hat spontan Mitarbeiter zusammengetrommelt und dann haben 6 Männer die Korrex aus dem Auto raus auf einen Hubwagen gehoben. Großartig! Und nach nicht einmal einer Stunde war die Presse dann bei mir eingezogen.

Zwei Tage lang habe ich sie nun geschrubbt und geputzt und jetzt steht sie da, mittendrin und glänzend, bereit für ihren ersten Einsatz.

Im Vorfeld hatte ich mir wirklich große Sorgen gemacht, ob und wie wir das Kind schaukeln werden. Und jetzt war alles gar nicht schlimm. So ist das wohl, wenn amici echte Freunde sind!

Ein Nordlicht im Süden

Vor einigen Wochen wurde bei mir gedreht und am 17. März wurde der sechsminütige Fernsehbeitrag über mich und meine Werkstattgalerie nun im BR ausgestrahlt. Zu sehen ist das Portrait auf  YouTube  und in der ARD Mediathek in der Sendereihe ▶️ „Wir in Bayern“.

Normalerweise fühle ich mich vor der Kamera unwohl und befangen, aber bei diesem Dreh war alles entspannt, das Team vom BR war sehr freundlich und wir hatten viel Spaß. Ein schöner Beitrag ist es geworden und ich danke der Autorin Andrea Köppler und dem Kameramann Volker Schmidt.

Noch eine weitere Neuigkeit gibt es im Blinkfüer: Morgen fahren wir nach Berlin und bringen am Mittwoch eine neue alte Druckpresse von Kreuzberg nach Regensburg. Es handelt sich um eine „Korrex Stuttgart“, eine  hochwertige, manuelle Andruckpresse des Herstellers Max Simmel, die vor allem in den 1960er Jahren produziert wurde. Sie wird auch „Baby Korrex“ genannt, weil sie das Leichtgewicht unter diesen Pressen ist. Nur 250 Kilo wiegt sie…

Der Transport ist bei jeder größeren Presse der pure Horror! Mit Schrecken erinnere ich mich an die Aktion vor dreieinhalb Jahren, als wir meinen Trettiegel von Lübeck nach Regensburg brachten!

Drückt uns die Daumen, dass wir die Korrex in den Wagen rein- und auch wieder rausbekommen… Leider kann man bei mir nicht mit dem Auto vorfahren und die Presse muss mit einem Hubwagen über das holprige Kopfsteinpflaster gezogen werden. Oder getragen werden. Oder so… 😱

Aus diesem Grund bleibt das Handdruckatelier am Mittwoch und Donnerstag (25. & 26.3.) geschlossen.

Nie wieder kaufe ich eine alte Presse! Niemals! Nie! Erinnert mich daran!

Sesam, öffne dich!

Die Blinkfüer Werkstattgalerie wird ab jetzt immer wieder mal Teil einer besonderen Regensburger Stadtführung sein: Der „Sesam, öffne dich!“ Führung. Neun Stadtführer*innen begleiten hier jeweils kleine Gruppen an Orte, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind, so z.B. die Werkstatt einer Geigenbauerin, eines Hutmachers, einer Bürstenbinderin, oder eben einer Handdruckerin. Meine erste – englischsprachige – Führung wird im April für Gäste aus China und Indien stattfinden. Das wird spannend!

Nächsten Samstag, am 14.3., findet von 11 bis 16 Uhr im Blinkfüer der „Tag der Druckkunst“ statt. 2018 wurden die traditionellen künstlerischen Drucktechniken in das immaterielle UNESCO Kulturerbe aufgenommen. Seit 2019 gibt es daher jedes Jahr um den 15. März herum deutschland- und mittlerweile europaweit Druckaktionen in Werkstätten, Ateliers und Museen. Dieses Jahr habe ich drei Gäste eingeladen: Hein Schmid, der Zeichnung und Linoldruck vorstellt, Stefan Alt zeigt Pflanzendruck und der Münchner Richard Schleich führt uns in die traditionelle japanische Technik des „Gyotaku“, des Fischdrucks, ein.

„Gyotaku“, Richard Schleich 2026

Ich werde den Handpressendruck erläutern und vorführen. Dieser Feiertag jährt sich nun schon zum achten Mal und ich freue mich immer wie ein Kind darauf!

„Haferzweige“, Linolschnitt Blinkfüer 2026

Heute sind Kommunalwahlen und ich hoffe sehr auf eine hohe Beteiligung und ein klares Votum für die demokratischen Parteien!

„Mensch“
Typografischer Handpressendruck, Blinkfüer 2025

Dankeschön!

In den letzten Wochen habe ich so viele schöne Geschenke bekommen, dass ich ganz gerührt bin!

Die Wohnung einer sehr freundlichen und langjährigen Kundin wurde aufgelöst und ihre Nichte brachte mir (neben anderen schönen Dingen) ein 120 Jahre altes Teetischchen vorbei, „weil es doch so gut in die Werkstattgalerie passt“. Wie lieb von ihr!

Am Donnerstag kamen drei Pragerinnen in meine Galerie und, wie so oft, ergab sich ein sehr schönes Gespräch zwischen uns (auf Englisch). Die jüngste von ihnen, Zoë, grade einmal 12 Jahre alt, konnte kein Englisch und begann stattdessen während unserer Unterhaltung zu skizzieren und hier ist ihre Zeichnung. Was für ein begabtes Mädchen! (Das Photo poste ich mit ihrem und ihrer Mutter Einverständnis).

Dann besuchte mich eine Lehrerin, an deren Schule alle großen alten Schulwandkarten weggeworfen werden. Sie hat an mich gedacht und mir einen ganzen Schwung davon vorbei gebracht (und diese Wandkarten sind richtig schwer, sag ich euch).

Uuuund, bei mir wurde für das Bayerische Fernsehen gedreht. Ein sehr nettes Drehteam war da, und wir hatten viel Spaß. Der Sendetermin steht noch nicht fest, der Beitrag soll aber demnächst im Format „Wir in Bayern“ ausgestrahlt werden und mein Dank gilt der Autorin und Regisseurin Andrea Köppler.

Der März ist da und mit ihm steht der – zunächst noch bundesweite – „Tag der Druckkunst“ nun schon zum achten Mal vor der Tür. Mittlerweile hat sich dieser schöne Feiertag auf verschiedene europäische Länder ausgeweitet und entsprechende Veranstaltungen sind auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Frankreich zu finden. Von Beginn an beteilige ich mich mit dem Blinkfüer Handdruckatelier und öffne jedes Jahr meine Werkstatt für interessierte Besucher*innen. Das Kulturjournal Regensburg hat meine Veranstaltung am 14. März dankeswerterweise schonmal angekündigt.

Stefan Alt, letztes Jahr noch als Besucher beim Tag der Druckkunst, wird dieses Jahr als Drucker dabei sein. Bei einem Vorgespräch in meiner Werkstatt hat er dieses schöne kleine Stillleben meines handgeschnittenen Logo-Stempels aufgenommen.

Et voilà, das war sie, meine Danksagung und es ist ein etwas längerer Newsletter geworden, aber es war ja auch ganz schön viel los hier. Genießt den schönen Sonntag – endlich mit Sonne und Vogelgezwitscher! Lasst es euch gut gehen.

Monochrome Welt?

Draussen verschwimmen die Konturen in Grauschattierungen und die Welt scheint sich in Nebel aufzulösen.

Auch wenn dies einen gewissen Charme hat, so sehne ich mich doch nach mehr Farbe. Darum ist vor zwei Wochen eine großer, fast zwei Meter langer Magnolienast in meine Werkstattgalerie eingezogen. Zunächst voller noch gänzlich geschlossener Knospen, gleicht er mittlerweile einer rosa Wolke und ich habe die größte Freude an seinen wunderschönen Blütensternen!

Gestern flutete dann noch Lailas bunte, fröhliche Geburtstagsgesellschaft den Laden und für einen flüchtigen Moment waren meine Räume erfüllt von Gewusel, Gelächter, Neugier und vielen Fragen. Schön war das und ihre gute Laune war wunderbar ansteckend.

Eine kleine Druckneuigkeit gibt es auch: Mein Fischlein und meine Zitronen habe ich jeweils um eine Netzstruktur ergänzt. Diese Spielerei hat mir richtig Spaß gemacht!

„Fischlein aus dem Netz“, Linoldruck Blinkfüer, 2026

„Zitrone im Netz“, Linoldruck Blinkfüer, 2026

Willkommen, bienvenue, welcome!

Schon seit der Eröffnung meiner Werkstattgalerie Anfang 2010 stelle ich neben meinen eigenen Arbeiten auch die von befreundeten KünstlerInnen aus. Heute möchte ich euch gerne sechs KünstlerInnen vorstellen, die mich schon lange begleiten.

Auch wenn wir uns schon seit 2017 kennen, haben wir uns tatsächlich „in Echt“ noch immer nicht getroffen, die Heidelberger Künstlerin und Schmuckgestalterin Silke Prottung und ich, aber wir telefonieren häufig, schreiben einander und stellen gegenseitig unsere Arbeiten aus. Ich liebe ihre verträumten, zarten Radierungen sehr und irgendwann, möglichst ganz bald, treffen wir uns auf einen Kaffee und einen ausgiebigen Ratsch von Angesicht zu Angesicht. Darauf freue ich mich schon jetzt!

Auch der Leipziger Künstler Peter Padubrin-Thomys und ich haben uns in persona noch nie getroffen, fühlen uns aber durchaus nah und verbunden. Auf seine wunderbaren, federleichten Zeichnungen und Druckgrafiken wurde ich durch die spiegelverkehrt geschriebenen Sentenzen aufmerksam, die auf den meisten seiner Blätter zu finden sind. Seit 2019 haben seine Arbeiten einen festen Platz bei mir und – seid gewarnt – sie haben Suchtpotential, ich habe schon so einige von ihnen.

2022 stand der Regensburger Zeichner und Insektograf Hein Schmid in meiner Werkstattgalerie und zeigte mir seine beeindruckenden, naturalistischen Zeichnungen mit der Frage, ob ich sie nicht ausstellen möchte. Ich wollte und will bis heute. Seitdem sind seine akademischen Zeichnungen aus dem Blinkfüer nicht mehr wegzudenken. Auch beim jährlichen „Tag der Druckkunst“ im März ist Hein ein regelmäßiger Gast in meinem Handdruckatelier.

Im März 2023 lernte ich den Hamburger Künstler Martin Graf kennen. Wir stellten beide auf der BuchDruckKunst Messe im Hamburger Museum der Arbeit aus und er bot mir seine zauberhaften Bastelbögen an. Mittlerweile haben sich auch seine Druckgrafiken und humorvollen Bücher hinzugesellt. Seine Arbeiten sind bei euch – und natürlich auch bei mir – enorm beliebt.

Die ungewöhnlichen und wunderschönen, aus Rindsleder in zwei Stücken ohne Nähte gearbeiteten Modautaler Schachteln von Guido Egert mag ich ganz besonders gerne. Ich besitze selbst zwei dieser handgearbeiteten, mit einer Pflanzenprägung versehenen und mit Bienenwachs veredelten Etuis. Sie begleiten mich auf jede Reise und bieten meinen Schmuckstücken und kleinen, am Strand entdeckten Fundstücken eine sichere Behausung und seit 2023 gehören sie auch zum Blinkfüer.Von Anfang an dabei sind die Briefmarkenbilder des Erdinger Künstlers Peter Fütterer. Diese ungewöhnlichen, zauberhaften Kleinode sind durch Briefmarken inspirierte Aquarelle, meist in der Größe DIN A6. Peter greift das durch die Briefmarken vorgegebene Motiv auf und setzt es mit künstlerischen Mitteln phantasievoll fort. Besonders gut gefallen mir seine Wespennestbilder: Hierfür präpariert er einzelne Schichten eines Wespennests heraus und ergänzt dieses hauchfeine, papierene Gewebe, das farblich und von seiner Struktur her an einen Fels erinnert, dann um ein Aquarell. Jeden einzelnen meiner Gäste habe ich liebend gerne in meiner Werkstattgalerie, keinen möchte ich missen und über die seit vielen Jahren bestehende vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit freue ich mich sehr!

Kollege Schultze lässt grüßen und verkündet Winteröffnungszeiten

Wenn das Jahr noch ein junger Hüpfer ist und noch in der Wiege liegt, schaltet der Alltag einen Gang zurück. Dieses ruhige Dahinplätschern werde ich nutzen, um das Lager für meine Handdruckarbeiten wieder aufzufüllen. In den letzten trubeligen Monaten nach meinem Umzug ist es nun sehr ausgedünnt. Daher werde ich ab jetzt Winteröffnungszeiten haben: Der Mittwoch wird zum Werkstatttag erklärt und die Ladentür bleibt geschlossen. Öffnen werde ich nun Donnerstag und Freitag von 11 – 13 und von 14 – 18 Uhr. Am Samstag bin ich von 11 – 16 Uhr für euch da. Das ist alles mit Schultze besprochen und er hat meinen Plan abgesegnet (wahrscheinlich hofft er darauf, dass ich ihm nun endlich seinen Pool aufbaue).

Nachdem ich letzte Woche viel Briefpapier gedruckt habe……mache ich mich nun an die Linoldruckkarten. Ein neuer Linolschnitt ist auch in Arbeit.

Enorm winterliche Motive sind im Werden…

Beim Arbeiten werde ich von meinen Nachbarn genauestens beäugt… Eine Spatzen Großfamilie wohnt im Efeu an der alten Mauer gegenüber meines Fensters.

Am 19. Januar kommt Irena an, die Gastkünstlerin aus Zagreb, die ich während ihres Aufenthaltes in Regensburg begleiten werde. Ich bin schon ganz gespannt auf sie und ihre Arbeiten. Außerdem habe ich mich wieder für den  „Tag der Druckkunst“ am 14. März angemeldet. Und – zum ersten Mal – auch für die „Europäischen Tage des Kunsthandwerks“ vom 10. – 12. April. Also eigentlich ist es, trotz der ruhigen Jahreszeit, immer noch ganz schön trubelig.

staade Zeit

Die staade Zeit Anfang Januar genieße ich sehr! Nach dem Dezembertrubel gibt es jetzt Raum zum Innehalten und Durchschnaufen. So wichtig, um auf neue Ideen zu kommen und Kraft für das kommende Jahr zu sammeln.

Im letzten Monat konnte ich einige wunderschöne alte Buchdruckklischees erwerben, von denen zwei ganz besondere Schätze sind: Ein etwa 150 Jahre alter Heißluftballon aus England (wartet noch auf den ersten Andruck) und eine Fahrradfahrerin aus den 1920er Jahren. Es sind ungewöhnlich große Klischees und ich freue mich riesig über diese Neuzugänge!Die letzten Tage habe ich also Briefpapier für verschiedene Briefmappen gedruckt.

Der Liegestuhl wird noch um einen kurzen Text ergänzt. Das Klischee wurde wohl für Werbezwecke genutzt – der kleine Pfeil unten ist ein Hinweis darauf.

Ich bin so unglaublich dankbar und glücklich über meine wunderschöne neue Werkstatt, dass ich beim Drucken immer mal wieder Freudenhüpfer mache und eigentlich kann ich es immer noch kaum fassen, dass ich jetzt schon seit fast 6 Monaten hier „Zuhause“ bin!

Eine weitere Neuigkeit gibt es noch: Ich bin jetzt Kulturpatin des Regensburger Kulturamts. Seit September gibt es hier ein neues Format: Das RAiR – ein artist in residence Programm. KünstlerInnen aus Regensburger Partnerstädten können sich hier um einen ein- bis dreimonatigen Aufenthalt bewerben, um dann in Regensburg zu wohnen und zu arbeiten. Die für dieses Programm von der Stadt angemieteten Wohnungen sind wunderschön. Sie befinden sich in einer historischen Zinngießerei und sind zentral in der Altstadt gelegen. Ab Mitte Januar werde ich eine Künstlerin aus Zagreb begleiten, ihr Regensburg zeigen, mit ihr auf Vernissagen gehen und vielleicht sogar ein kleines gemeinsames Projekt entwickeln. Wer weiß, ich bin gespannt auf unseren Austausch!

Foto: Stefan Effenhauser, Stadt Regensburg