Diese Woche war so viel los, dass ich nicht wirklich zum Photographieren gekommen bin. Aber hier wenigstens ein paar Momentaufnahmen für euch:
Wunderbaren Besuch hatte ich sowohl von einer sehr lieben Freundin aus Heidelberg, die jedes Jahr zu den Tagen der Alten Musik nach Regensburg kommt, als auch von meiner Lieblings Elli. Schon seit gut 15 Jahren machen Elli und ich vor oder in meinem Handdruckatelier je ein Sommer- und ein Winterphoto. Das haben wir in letzter Zeit etwas vernachlässigt, aber dafür jetzt: Tadaaa! Unser Sommerphoto 2026 (kleidungs- und farbtechnisch haben wir uns nicht abgesprochen. Ich schwörs!).
Und hier ein paar Werkstattein- und ausblicke: Schlicht verliebt bin ich in diesen, in meinen Ort und freue mich jeden Tag darüber, hier arbeiten zu können!

Draußen vor der Tür
Neue Druckgrafiken sind im Werden. Sie erzählen von der Sehnsucht nach dem Anderswo. Reisend könnte ich mein Leben auch verbringen…

Sonnige Aussichten für das lange Pfingstwochenende! Pfiat eich!

Das Bullauge gibt den Blick frei Richtung Orphee Turm, der über und über mit wildem Wein und den Zeichnungen eines Regensburger Künstlers bedeckt ist.
Nach dem Übertragen meiner Zeichnung mittels Blaupapier auf die Linol- oder Holzplatte, wird das Motiv mit sehr scharfen Linolmessern, Vorsicht und großer Konzentration in die Platte geschnitten.



Bei den Wellen entscheide ich mich meist für ein besonderes Effektdruckverfahren, den Irisdruck. Hierfür werden verschiedene Farben nebeneinander auf den Farbstein gegeben und dann mit der Handwalze von oben nach unten verrieben. Dadurch entsteht ein Farbverlauf, der bei jedem Druck anders ausfällt und somit jedes Blatt zu einem Unikat macht. Mit der Handwalze wird dann die Druckplatte eingefärbt und Japanpapier aufgelegt, welches mit einem speziellen Glasanreiber mit gleichmäßigem Druck und vorsichtigen Kreisbewegungen auf das Motiv gerieben wird.
Ein langer Weg also, bis zum fertigen Handdruck. Slow printing kann man es mit Fug und Recht nennen.





An meinem jüngsten Linoldruck „Haferzweige“ habe ich weiter gearbeitet und im Werden ist eine Collage auf feinstem japanischem Katazome Papier. Nächste Woche werde ich noch Details hinzufügen und bin selbst schon ganz gespannt, wie sich das Bild noch entwickeln wird.









Die letzten Tage habe ich also Briefpapier für verschiedene Briefmappen gedruckt.






Das wunderbare 





Ich habe mir das ganze Gekrache und Geschepper dann mit Himbeereis versüßt.

