Rund, rund, rund…

… ist alles, was ich mag!

Tatsächlich liebe ich Kreise und Punkte und sie finden sich in allen Farben und Größen auf meinen Drucken wieder. So zum Beispiel auf einer meiner Lieblingskarten, die ich nun endlich neu auflgelegt habe. Dabei habe ich verschiedene Arbeitsschritte fotografisch für euch dokumentiert.

Am Anfang, ganz am Anfang, steht die Idee💡 Habe ich eine, überlege ich, wie ich diese bildnerisch und typografisch umsetzen möchte und entwerfe verschiedene Varianten. Nachdem ich mich für einen Entwurf entschieden habe,  setze ich den ersten Teil der Karte und drucke die erste Farbe (das große Rad hinter den gelben Kreisen ist übrigens das Schwungrad meines alten Trettiegels).

An dieser Stelle mein Dank an Christa für die kleinen Schmuckpunkte!
Ist das schöne Gelb getrocknet, drucke ich den zuvor von Hand gesetzten Text in einem tiefen Petrol.

Ist auch die zweite Farbe trocken, geht’s – in Ermangelung eines Perforiergeräts – an die Nähmaschine (mit einer eigens für die Perforierung gebastelten Anlage).

Zu guter Letzt kommt noch die Schere zum Einsatz und erst dann ist sie fertig, meine Sonnenkarte.

Vom Buchkind zum Schülerpraktikanten

Mit 10 Jahren war Elias eins meiner Buchkinder. Nun, mit 15 Jahren, hat er sein Schülerpraktikum bei mir absolviert. Das rührt mich irgendwie…

Von der Messenachbereitung (Kisten auspacken, Drucke einräumen…) über erste Kundenberatung, Rechnungen schreiben, Linolschnitt und -druck bis hin zu ersten Erfahrungen mit dem Drucken am Boston Tiegel war sein Aufgabengebiet ziemlich breit aufgestellt.

Nur Mut!

Eine meiner allerersten Karten habe ich heute im Rahmen eines Interviews für das Servus Magazin neu gesetzt und gedruckt. Vor 14 Jahren habe ich diese Karte entworfen und mir selbst Mut für die Gründung meiner kleinen Blinkfüer Werkstattgalerie zugesprochen: „Nur Mut, kleines Herz! Fang einfach an und schau, wohin dein Weg dich führt.“

Es war ein schöner Termin heute mit dem Journalisten Julius Schophoff (Hamburg/Regensburg) und der Fotografin Julia Rotter (Wien/München). https://www.schophoff.de/  http://www.juliarotter.de  https://www.servus.com/

Sehnsucht

nach Leichtigkeit, Sommer, Sonne und Italien!

Zuerst habe ich die Sonne gedruckt – ihr merkt schon, ich bin sonnenverliebt – dann habe ich die Farbe für Schrift und Vespa gemischt (ich mische immer zuviel Farbe an, aber das Foto gefällt mir). Den ersten Entwurf (Mitte links) habe ich wieder verworfen. Langweilig. Das Endergebnis (erstes und letztes Foto) mag ich. Die kleine Vespa ist übrigens ein altes englisches Klischee aus den 50er Jahren, den Text habe ich aus der Forelle gesetzt.

Der Weg zur Karte.

Sieht so einfach aus, ist es aber nicht

1. Schritt: Idee & erster Druck mit Heiterkeit & Optimismus versprühendem Gelb.
2. Schritt: Welcher Text, welche Schriftart in welcher Farbe und wie gestalten??
3. So soll sie aussehen! Türkis liebe ich ja sehr!
4. Schritt: Details. Die kleinen Sonnenpunkte hätte ich natürlich schon gemeinsam mit der großen Sonne drucken können, da hatte ich die Idee aber noch nicht…
5 & 6: Perforieren und Schneiden.
In Ermangelung eines Perforiergerätes dann eben mit der Nähmaschine… TADAAA! 

 

 

Die ersten Drucke mit meinem neuen Boston Tiegel – ein HOBO DIN A4 – aus den 60er Jahren. Einer der letzten dieser Art, die gebaut wurden. Ganz ungewohnt für mich: 2 Formen gleichzeitig zu drucken… Jetzt hab ich ganz schön Muskelkater 💪

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Zwei Formen gleichzeitig drucken auf meinem neuen HOBO A4.

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Work in progress… Schrift: Elan

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Zweifarbdruck. Schrift: Futura. Handpressendruck auf Büttenpapier

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Mein Tag heute? Siehe die kleine Bildergeschichte 👇

qrf1. Shit happens!! Da kann ich das Blindmaterial jetzt tagelang wieder einsortieren… 

rhdr2. Farbe mischen. Immerhin, das Türkis gefällt mir!

qrf3. Drucken. Passt! Die fertige Karte zeige ich euch morgen. Schönen Feierabend allerseits.