Sonne für euch 🟠

Jetzt ist die Typografik „Aufwachen Atmen Anfangen“ gedruckt (mit intakten Sonnen) und hängt an der Trockenleiste in der Werkstatt, wo – mittlerweile fast täglich – die Abendsonne vorbeischaut und mir für ein Weilchen Gesellschaft leistet.Und frischen Fisch gibt’s auch! Den blauen, mundgeblasenen Anreiber (auch Printfrog genannt) habe ich aus England mitgebracht und er liegt ganz wunderbar schwer in der Hand. Beim Linoldrucken freu ich mich jedesmal aufs Neue über ihn!

Herr Ming liebt ein Wasserrosending…

…leider liebt das Wasserrosending den glitzerigen Goldfisch Wu, der aber hat nur Augen für das Huhn Schu-Schu… (nach James Krüss)Und sonst so? Abgesehen davon, dass meine Gedanken sich konstant um den kommenden Umzug drehen, habe ich noch eine Neuauflage meiner Wiesenkarte gedruckt. Bis ich selbst dann wieder faul auf der Wiese liegen kann, wird’s wohl noch ein Weilchen dauern, aber immerhin hat mir beim Drucken die Sonne in meiner Werkstatt ganz wunderbar Gesellschaft geleistet.Und am 1. Mai um 15 Uhr gibt es eine Wiederholung der Sendung „Handgemacht – Werkstätten in Regensburg“ aus der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ im BR. Der Beitrag ist auch dauerhaft in der ARD Mediathek zu sehen.

In’s Netz gegangen

Ein neuer Linolschnitt ist entstanden, und wie sollte es anders sein, ist es ein Fisch geworden. Genauer, ein Hering. Ich erinnere mich als Kind, dass mein Vater zusammen mit vielen anderen Anglern geduldig und erwartungsvoll am Ufer der Trave stand, wenn „der Hering kam“, den die Fischer auch „das Silber der Meere“ oder „Weltumsegler“ nannten. Die Zeichnung lag schon lange in meiner Schublade, jetzt habe ich sie endlich in Linol geschnitten. Dieser kleine Fischer mit seinem Netz ist ein altes Buchdruckklischee, das ich besonders gerne mag. Allerdings hat mich der Rahmen um das Motiv herum gestört…Nun changiert der Hering in schönen Blau-/Grüntönen, die bei jedem Druck anders ausfallen und so jedes Blatt zu einem Unikat machen. Und der kleine Fischer ist jetzt von seinem einengenden Rahmen befreit. Ein befreundeter Goldschmied hat ihn netterweise für mich weggeschliffen.

Tag der Druckkunst

So viele interessierte Menschen haben Hein und mich gestern zum 7. Tag der Druckkunst im Blinkfüer besucht und sich über die verschiedenen künstlerischen Hochdrucktechniken informiert. Während der Insektograf Hein Schmid (https://derinsektograf.de/) im Buchkinderraum seine Wespenzeichnung in eine Linolplatte geschnitten hat, habe ich in der Werkstatt über den Handsatz erzählt, einige Blei- und Holzschriften gezeigt und meine historischen Handpressen erklärt und vorgeführt. Besondere Freude hatten alle bei ersten eigenen Druckversuchen am Boston Tiegel. Es wurde viel gelacht, geredet und gefachsimpelt und am Ende des Tages konnten alle eine selbstgedruckte Büttenkarte mit nach Hause nehmen.

Ganz herzlichen Dank an Mariya für die Photos! Ohne dich hätte ich jetzt nichts zum Herzeigen.

Und wie schön, dass ich heute frei habe, ich kann nämlich kaum noch reden… Später werde ich auf den ersten Flohmarkt des Jahres gehen, er läutet den Frühling ein und die Sonne spinkst auch schon zwischen den Wolken vor. Habt alle einen schönen Sonntag!Eine Besucherin brachte sogar selbstgebackene Blinkfüer Kekse mit. Wie lieb und was für eine tolle Überraschung! 🧡 Es sind schon alle weggeputzt – direkt schade, sie waren so schön zum Anschauen, ein richtiges Küstenbild, mit allem, was dazugehört.

Von Händen und Menschen

Zum Tag der Druckkunst fanden überraschend viele interessierte große und kleine Menschen den Weg ins Handdruckatelier – sogar zwei meiner allerersten Buchkinder kamen zu Besuch. Über das rege Interesse haben wir uns sehr gefreut und hatten viel Spaß: Es gab Brezn & Gummibärchen, Brause & Bier, angeregte & anregende Gespräche, erste Druckversuche, zeichnen mit Federkiel & Tusche, erste Linolschnitterfahrungen und dann habe ich auch noch Blümis bekommen. Mit einem Wort: Es war superkalifragelistikexpialigetisch!

Dank an Hein Schmid, den großartigen Zeichner und Insektografen, fürs Mitmachen. https://derinsektograf.de/

Helene, eins meiner ersten Buchkinder, neben ihrem „Taucherin“ Linoldruck von 2018.

Endlich!

Nach zweiwöchiger Zwangspause (ich hatte eine Lungenentzündung) bin ich heute ab 14 Uhr wieder im Handdruckatelier. Auf dem Photo seht ihr Details aus meinem aktuellen Schaufenster: Einen gerahmten Linoldruck mit einem meiner Lieblingsmotive 🐟 und ein zauberhaftes Mobile der Edition 8×8, das ihr aus einem Bastelbogen ausschneiden und zusammenkleben könnt.

Rückmeldung

Ein sehr nettes Paar vom Kaiserstuhl schickte mir diese schönen Photos ihrer Zettel’z Lampe (von Ingo Maurer). Sie haben die Lampe mit meinen maritimen Linoldruckkarten bestückt: „Unsere Lampe ist fertig und wir sind total happy!“ Ich find’s super und werde meine eigene Zettel’z jetzt auch umgestalten, bisher hängen vor allem Photos dran ⛵⚓

Was für eine tolle Überraschung der Familie Baur!! Heute hat mich dieser Rosé samt Karte erreicht. Freut mich riesig!