Seit Freitag, 25.7.25, habe ich ihn nun, den Schlüssel zu meiner neuen Werkstattgalerie! Am 10. Januar hatte ich mich beworben – ein langer Weg also. Aber jetzt kann ein neuer Abschnitt beginnen! Es ist ein Abenteuer. Ich bin unterwegs und alles ist im Werden.
Meine treuen Begleiter, Pferdchen, Herr Grimaldi und dessen langohriger, stets missgestimmter Mitarbeiter wollten nicht länger warten und sind gleich als erste eingezogen, um die Lage vor Ort schon mal ganz genau abzuchecken.
Am Abend hatte ich dann Freunde zu einem kleinen Umtrunk in den noch nackerten Laden eingeladen und sogar unsere guten Berliner Freunde sind gekommen. Das war ganz zauberhaft und hat viel Spaß gemacht!
… und heute, am Sonntag, wird gestrichen! Noch fühlt sich alles etwas unwirklich an, aber mit jedem Besuch im neuen Laden wird er mir vertrauter und ich freue mich auf meinen Einzug!

Ich habe mir das ganze Gekrache und Geschepper dann mit Himbeereis versüßt.





Ist das schöne Gelb getrocknet, drucke ich den zuvor von Hand gesetzten Text in einem tiefen Petrol.



Diese Woche waren die Maler in den neuen Räumlichkeiten und ich durfte kurz rein, um vom oberen Bereich ein kleines Video zu machen – einen Oskar gewinne ich damit nicht, aber man bekommt einen Eindruck des Raums. Hier werde ich meine Werkstatt einrichten, darauf freue ich mich schon richtig! Ach, bis August ist’s doch noch ganz schön lang… Die Maler habe ich sehr darum gebeten, die schönen Feldsteine nicht zu überstreichen. Ich hoffe mal, meine Bitte wird erhört, zumal sich im unteren Raum auch mittelalterliche Feldsteine befinden. Diese großen Steine bilden ein so schönes Detail und tragen erheblich zur Atmosphäre der Räume bei.
Bin schon richtig gespannt, wie sich mein neues Schaufenster in der Unteren Bachgasse 6 dann entwickeln wird… Noch wird dort kräftig renoviert, aber ab August kann ich dann meinen Umzug beginnen.
Oh, und dann waren wir seit Langem mal wieder im Nepal Pavillon. So ein zauberhaft friedlicher Ort! Immer wieder wunderschön und inspirierend. Falls ihr in der Nähe sein solltet, wäre dieser Park ein perfektes Ausflugsziel: 


Dann konnte ich mit Glück ein weiteres antikes Kuchenbrett ergattern und habe es mit meiner Lieblingszeile aus dem Gedicht „Morgenwonne“ von Joachim Ringelnatz bedruckt. Auf diesen großen runden Holzbrettern wurden unter anderem Hochzeitstorten serviert (ø 65cm).















Der Umzug wird ein großer Kraftakt werden, meine historischen Handpressen sind wahre Schwergewichte… Ich werde euch mit auf die Reise nehmen und immer mal wieder Photos posten. Meine wunderschöne jetzige Werkstattgalerie und die Nachbarschaft in der Oberen Bachgasse zu verlassen, fällt mir wirklich schwer. Aber ich mag nicht weiter jedes Jahr aufs Neue mit Bangen eine Kündigung seitens meiner Vermieter befürchten müssen, um dann gezwungen zu sein, in kurzer Zeit ein neues Ladenatelier zu finden, das schön und noch bezahlbar ist und überdies eine halbwegs gute Lage hat.
Und natürlich wünsche ich euch allen frohe Ostertage mit lieben Menschen, Sonne und leckeren Nascherein.


